Beschreibung
Need music? We do. Zum vierzehnten Mal laden wir euch zum Jahresanfang ins Kafe Kult ein – auf ein Treffen mit neuer Musik im selbstgemachten „gibt’s nur einmal so!“-Rahmen. Leise, laut, schräg, bunt, ungehört, Post-, immer unerwartet. Nur die Preise sind die alten. Kommt rein!
+++ Wir freuen uns sehr über jeden Soli-Beitrag – jeder Euro wird für neue Konzerte genutzt! +++
Hier geben wir nach und nach unsere musikalischen Gästinnen und Gäste bekannt:
Fis (Berlin / Multilayered Future-Folk)
Eine gute Nachricht und eine spannende. Die gute: Fis haben mit „Last Song of the Yeah“ das vielleicht beste übersehene Album des Yeahs, pardon, Jahr’s, gemacht. Lakonisch, bescheiden, leicht verhangen und voll von Beobachtungen und Instrumenten (Akustikgitarren wie Plastikgerätschaften), die Musik und audiophiles LoFi-Geräusch zugleich sind. Radio-Dept.-esk. Die spannende: Beim innen: welt. gibt es schon die nächste Evolutionsstufe. Versprochen sind unter anderem neue Songs und eine semiakustische Gitarre. Das wird Sneak Peak auf ganz hohem Niveau. Nicht zu übersehen.
Seaweather (Ingolstadt / Emotional Post-Indie)
Musik ist die Summe ihrer Bestandteile. Im besten Falle. Bei Seaweather sind das Drums (behände), Bass (knurrig), eine Gitarre (als Erzählerin) und eine (in München) wohlbekannte Stimme. Dazu kein Bedarf, etwas zu verstecken oder zu übertreiben. Das ist die unhörbare Zutat. Indie mit ein wenig Aufruhr von innen und einem Gedanken, einer Idee mehr – die nicht angeben muss, eine Einladung aus den Boxen sein darf. Das klingt bisweilen ein wenig retro. Aber nach einer Zeit, die gerade eben noch gar nicht retro war. Die gerade deshalb tief geschlafen hat. Und mit Seaweather umso wärmer im Gedächtnis schnurrt.
Rose Emma (Fürth / Real Songwriting)
Als songwritender Mensch ist im 21. Jahrhundert mehr falsch als richtig zu machen. Beweise gibt es in allen Metropolen der westlichen Welt zuhauf. Umso erstaunlicher, dass buchstäblich mitten in Bayern jemand die Langeweile und das Klischee umschifft – und das noch mit Songs über die Liebe: Rose Emma. Ja, Stimme, Gitarre (und Geige). Aber dazu synthiehafte Versatzstücke aus den fernen 90ies, eine Ahnung Wummern, ein Popzitat, auch mal ein bewusstes Humpeln und Schleifen im Rhyhtmus und viel echter Elan. Gotta… love it.
Aftershow-Party ab circa 1 Uhr: Mit Nils Panda (All My Ghosts / Leipzig / Hits only) und Naumative (iar, Little Odessa / München / IndieSynthieFrickelBumms)


