innen: welt. 2022

Festival bleibt unser liebstes Fest.

Vorverkauf

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Beschreibung

Der Vorverkauf fĂŒr das innen: welt. Festival 2022 ist beendet, vielen Dank fĂŒr euer Vorschussvertrauen! Es gibt noch Karten an der Abendkasse, kommt gerne vorbei.

Wer hĂ€tte es im Januar 2020 geahnt? Weit mehr als zwei Jahre mussten wir warten. Auf: Zwei BĂŒhnen, ein halbes Dutzend Bands – Musik, Chaos, Kram und Liebe in MĂŒnchens verspultest-schönster Festival-Location. Auf innen: welt.
Jetzt soll es aber soweit sein. Dringend. Deshalb hier ein Packen musikalischer Entdeckungen von uns im Oktober – zum Erholen vom Wiesn- statt vom Weihnachtswahnsinn.

Wir haben KĂŒnstler*innen aus MĂŒnchen, Deutschland und der ganzen Welt, den feinen selbstgezimmerten Rahmen, eine Party und Klassesound (so vom Akustischen her). Und wir hoffen, ihr seht uns nach, dass wir die Eintrittspreise erhöhen mĂŒssen: Anders wĂ€re es schlicht nicht aufgegangen. Alles wird teurer (auch das Leben fĂŒr Musiker*innen), Corona frisst Ersparnisse – und damit sich alle in Viruszeiten wohlfĂŒhlen, verkaufen wir diese Ausgabe auch ein paar Karten weniger. Okay? Dann hereinspaziert! Das nĂ€chste innen: welt. kommt wohl erst Anfang 2024…

Sophia Blenda (Wien, Chamberpop)
innen: welt. ist auch ein Ort fĂŒr Komplexes und fĂŒr Zwischentöne. Eines der lautesten leisen Alben des Jahres (ĂŒberhaupt) hat Sophia Blenda, SĂ€ngerin und Schreiberin von Culk, gemacht: Genau hinhören muss man bei „Die neue Heiterkeit“ schon. Aber dann lauert er da auch direkt – ein ĂŒberwĂ€ltigender Strudel aus Wort und Sound. Unwichtig oder achtlos ist hier nichts, dafĂŒr bitzeln die WidersprĂŒche, in jedem Sinne. Klanglich auch. „Chamberpop“ könnte man Platten aus Klavier, Streichern, Elektronik und Stimme durchaus nennen. Und trotzdem öffnen sich immer wieder riesige KlangrĂ€ume. „LöwÂŽs Texte sind persönlich und zugleich radikal“, findet FM4. Und der Spiegel attestiert Sophie Löw eine im deutschsprachigen Pop und Rock seltene „poetische Kraft und Energie“. Was wir sagen wollen: Das wird ein Ereignis.

St. Arnaud (Edmonton, Folk-Pop)
Noch Platz fĂŒr OhrwĂŒrmer? Wir haben frische, erstklassige und ungehörte Ware aus Kanada. Wobei das nur die halbe Wahrheit ist: Denn unter den fast unschuldig lĂ€chelnerregenden „Shalalalei“-Refrains, den locker aus dem Knöchel twangenden Gitarren, der Trompete als Akustik-Zuckerl und ĂŒberhaupt der Sonntags-Eleganz besitzt Ian St. Arnauds Musik auch jede Menge Tiefe. Neben dem musikalischen Sonnenschein schwingen Verlust, Angst und Tod – und wir tendieren traditionell zu der Ansicht, dass das die beste Art von Musik ist: Die einfach trotzdem das Leben feiert. Oder deswegen.

Minimal Schlager (Berlin, SynthWaveDisco)
Zwei Geschwister machen Musik. Immer eine spannende Kombination. Aber Zoff auf der BĂŒhne ist bei Minimal Schlager nicht zu erwarten. Schlager ĂŒbrigens auch nicht. DafĂŒr das, was bleibt, wenn alles andere sich zerstreut: Disco. Laut, wĂ€rmend – und bei Minimal Schlager als ein Strudel schönster Zutaten: Da sind Synthies und „echte“ Drums, verhallte Gitarren wie frisch aus den 80ern gezupft und ein paar Streusel Italo-Sound. Eine Stimme, die fliegend leicht einen Schwertransport vollzieht: Es geht um Liebe, Sex, die Fragen der 20er-Jahre und die ewige Suche. 2022 hat das Duo damit schon London, Berlin, Madrid, Budapest, Neapel und das SX:SW besucht. Nun ist MĂŒnchen an der Reihe. Dazu tanzen wir ein „Wow“.

Twins In Colour (Leipzig, Dreampop)
Dreampop? Aus Leipzig, nicht Berlin? Schon, aber anders: Twins In Colour machen Musik wie aus einem Traum. So einem, wie Menschen ihn trĂ€umen: Mit gemeinen Botschaften aus dem Unterbewusstsein („PS: Why don’t you get a job“), traumwandelnd-flĂŒchtigen Melodien, rĂ€tselhaften Bildern und einem gerade noch kissenwarmen Seufzen. Also: Schwelgen, in mĂŒden und schrappelnden Gitarren, Synthies aus den 80ies und Bassbrummen – aber minus rosa Wölkchen und plus Early-Adult-Angst und Ambivalenz an der Edge of the fucking world. Viel zu gut (und zu schön-beunruhigend) zum Einschlafen.

Alma and June (Ingolstadt, Indie-Folk)
Nur in AusnahmefĂ€llen geben wir euch vorgefertigte Bandtexte zu lesen. Bei Alma and June sind wir aber doch geneigt, zu zitieren. Die Kollegen von New Basement nĂ€mlich, die kurz und knapp erklĂ€ren, warum die Musik von Alma Tyroller allen etwas zu sagen hat – den Kids der 00er- und 10er-Jahre und denen von heute: „Millennials werden es lieben, weil Alma Funeral von Arcade Fire liebt. Gen Z werden es auch lieben, weil … wegen Phoebe Bridgers, Alex G, Will Toledo, Adrianne Lenker und unzĂ€hligen anderen großartigen Songwritern der Generation.“ NatĂŒrlich erklĂ€rt das nur die halbe Magie. Aber all das ist tatsĂ€chlich zu erahnen. Neben einem verblĂŒffend eigenstĂ€ndigen Ansatz, Songs zu schreiben. Und einer buchstĂ€blich „beherzten“, schon jetzt kafkulthallengroßen Weise, das auf die BĂŒhne zu bringen. Eine Entdeckung!

Lulu On Mars (MĂŒnchen, Artpop)
Beim letzten innen: welt. Anfang 2020 hĂ€tten wir Lulu On Mars noch gar nicht finden *können*. Aber seit 2021 macht unsere GĂ€stin öffentlich Musik. Und wir sind beruhigt: Denn diese Musik ist crisp und groß, klug und nah an all dem oft so schwer greifbaren inwĂ€ndigen menschlichen Geschehen gebaut. Sie besteht (fast) „nur“ aus einer eindringlichen Stimme und den fein eingesetzten Tricks der Computer und wirkt trotzdem bis in die Tiefe. Sogar auf AlbumlĂ€nge! Und wo so etwas wĂ€chst, besteht Hoffnung. Eine gute Nachricht fĂŒr MĂŒnchen. FĂŒr GĂ€nsehĂ€ute. Und uns. Und die Zukunft eh. Schaut euch das mal an. Bei uns.

Covves (MĂŒnchen, Post-Indie)
Manchmal fragt jemand: ‚Macht ihr auch selbst Musik?‘ ‚Nur nicht-öffentlich‘, wĂ€re fast die Antwort. Aber da gibt es die Covves, mit i.a.r.-Anschieber Richard. Die gehen gerade einen weiten Weg: Den ehrenhaften Job als FackeltrĂ€ger des 00er-Indie haben Sie aufgegeben und ziehen weiter in etwas Dunkleres, Elektronischeres, Ausgefeilteres. Die neuen Songs der Covves zehren von der großen Kraft des Danach: Post-Indie, Post-Punk, Post-Kater – und umarmen auf anderen Seite der TĂŒr die Freude am Sound-Experiment. Beim innen: welt. gibt es diese neue Seite zu hören.

Im Anschluss: Party mit DJ Naumative (Indie, Eurodance, unbekannte Perlen und Hits in selten gehörten Sprachen)

Das innen: welt. 2022 wird gefördert vom Bezirksausschuss 13 der Landeshauptstadt MĂŒnchen. Vielen Dank!

ZusÀtzliche Informationen

Ticket-Typ

Early Bird Ticket, Standard Ticket, Soli Ticket

Daten und so...

Datum: 2022-10-15

Einlass: 17:00

Ende: 03:00

Veranstaltungsort: Kafe Kult

Coordinates: 48.164969094172726,11.622751951217651

Anfahrt: Oberföhringer Str. 156 | Bus 188 BĂŒrgerpark Oberföhring, Tram 16 Prinz-Eugen-Park

E-Mail: dabeisein@innen-aussen-raum.net