innen: welt. 2022

Festival bleibt unser liebstes Fest.

Vorverkauf

26,0029,00

Beschreibung

Wer h├Ątte es im Januar 2020 geahnt? Weit mehr als zwei Jahre mussten wir warten. Auf: Zwei B├╝hnen, ein halbes Dutzend Bands – Musik, Chaos, Kram und Liebe in M├╝nchens verspultest-sch├Ânster Festival-Location. Auf innen: welt.
Jetzt soll es aber soweit sein. Dringend. Deshalb hier ein Packen musikalischer Entdeckungen von uns im Oktober – zum Erholen vom Wiesn- statt vom Weihnachtswahnsinn.

Wir haben K├╝nstler*innen aus M├╝nchen, Deutschland und der ganzen Welt, den feinen selbstgezimmerten Rahmen, eine Party und Klassesound (so vom Akustischen her). Und wir hoffen, ihr seht uns nach, dass wir die Eintrittspreise erh├Âhen m├╝ssen: Anders w├Ąre es schlicht nicht aufgegangen. Alles wird teurer (auch das Leben f├╝r Musiker*innen), Corona frisst Ersparnisse – und damit sich alle in Viruszeiten wohlf├╝hlen, verkaufen wir diese Ausgabe auch ein paar Karten weniger. Okay? Dann hereinspaziert! Das n├Ąchste innen: welt. kommt wohl erst Anfang 2024…

St. Arnaud (Edmonton, Folk-Pop)
Noch Platz f├╝r Ohrw├╝rmer? Wir haben frische, erstklassige und ungeh├Ârte Ware aus Kanada. Wobei das nur die halbe Wahrheit ist: Denn unter den fast unschuldig l├Ąchelnerregenden „Shalalalei“-Refrains, den locker aus dem Kn├Âchel twangenden Gitarren, der Trompete als Akustik-Zuckerl und ├╝berhaupt der Sonntags-Eleganz besitzt Ian St. Arnauds Musik auch eine ganze Portion Tiefe. Neben dem musikalischen Sonnenschein ist Platz f├╝r Verlust, Angst und Tod – und wir tendieren traditionell zu der Ansicht, dass das die beste Art von Musik ist: Die einfach trotzdem das Leben feiert. Oder deswegen.

Twins In Colour (Leipzig, Dreampop)
Dreampop? Aus Leipzig, nicht Berlin? Schon, aber anders: Twins In Colour machen Musik wie aus einem Traum. So einem, wie Menschen ihn tr├Ąumen: Mit gemeinen Botschaften aus dem Unterbewusstsein („PS: Why don’t you get a job“), traumwandelnd-fl├╝chtigen Melodien, r├Ątselhaften Bildern und einem gerade noch kissenwarmen Seufzen. Also: Schwelgen, in m├╝den und schrappelnden Gitarren, Synthies aus den 80ies und Bassbrummen – aber minus rosa W├Âlkchen und plus Early-Adult-Angst und Ambivalenz an der Edge of the fucking world. Viel zu gut (und zu sch├Ân-beunruhigend) zum Einschlafen.

Covves (M├╝nchen, Post-Indie)
Manchmal fragt jemand: ‚Macht ihr auch selbst Musik?‘ ‚Nur nicht-├Âffentlich‘, w├Ąre fast die Antwort. Aber da gibt es die Covves, mit i.a.r.-Anschieber Richard. Die gehen gerade einen weiten Weg: Den ehrenhaften Job als gl├╝hende Fackeltr├Ąger des 00er-Indie haben Sie aufgegeben und ziehen weiter in etwas Dunkleres, Elektronischeres, Ausgefeilteres. Die neuen Songs der Covves zehren von der gro├čen Kraft des Danach: Post-Indie, Post-Punk, Post-Kater – und umarmen auf anderen Seite der T├╝r die Freude am Sound-Experiment. Beim innen: welt. gibt es diese neue Seite zu h├Âren.

Im Anschluss: Party mit DJ Naumative (Indie, Eurodance, unbekannte Perlen und Hits in selten geh├Ârten Sprachen)

Zus├Ątzliche Informationen

Ticket-Typ

Early Bird Ticket, Standard Ticket, Soli Ticket

Daten und so...

Datum: 2022-10-15

Einlass: 17:00

Ende: 03:00

Veranstaltungsort: Kafe Kult

Coordinates: 48.164969094172726,11.622751951217651

Anfahrt: Oberf├Âhringer Str. 156 | Bus 188 B├╝rgerpark Oberf├Âhring, Tram 16 Prinz-Eugen-Park

E-Mail: dabeisein@innen-aussen-raum.net