innen: welt. 2020

Festival bleibt unser liebstes Fest.

Vorverkauf

17,50

Nicht vorr├Ątig

10x innen: welt seit 2011 – viel Isarwasser ist da M├╝nchens gr├Â├čten Bach hinuntergeflossen. Und Weltgeschichte au├čenrum. Da k├Ânnen die alten Fotos schon mal schwarz-wei├č wirken. Die gro├če Realit├Ąt manchmal seltsamerweise auch. Das beste Mittel dagegen ist immer noch: Musik. In allen Stufen zwischen laut und leise, rot und blau, Synthie und E-Gitarre, Halle und Caf├ę. F├╝r den 11. Januar haben wir wieder sieben Meister der Zwischen- und der absoluten T├Âne eingeladen. Zu Ehren der feinen Antennen. Und eines kleinen Jubil├Ąums. Wir freuen uns sehr. Fehlt nur noch: Ihr.

Das innen: welt. Festival 2020 ist ausverkauft, zum zehnten Mal in Folge! Es wird also leider auch keine Abendkasse mehr geben. Wir danken euch f├╝r das Vorschussvertrauen und freuen uns schon auf den Festivalabend!

Diesmal sind unter anderem mit dabei:

River Into Lake (Br├╝ssel/Artful Indiepop)

Der gute alte Song – und all das, was an Beunruhigung, Futurismus und Trost darin steckt: Boris Gronemberg hat schon mit Girls In Hawaii und Castus neue Indie-Pfade geschaffen. Jetzt findet er einen neuen Musik-Fluss. Der geh├Ârt zum spannendsten, was das Musik-Jahr 2019 so zu bieten hat. Astreine Pop-Melodien mit Verwandtschaften in den 80ern stehen neben unerwarteten Abgr├╝nden, sch├Ânen Missverst├Ąndnissen, erhebenden H├Âhepunkten. Und, vielleicht, einem Klang f├╝r eine diffuse Zukunftsangst: Carry on, carry on. Ganz sch├Ân wichtig. Und ganz sch├Ân sch├Ân.

Tuvaband (Oslo/Humanic Post-Rock)

Tuva ist zun├Ąchst mal Tuva. Eine junge Frau aus Oslo und die Trauern, gl├Ąsernen W├Ąnde und Melancholit├Ąten der modernen Welt, der sie eine au├čergew├Âhnliche Stimme leiht: Nebel in den Stra├čen, W├Ąrme drinnen und ein winterklarer Blick. Und dann aber auch die Band. Die mal in Slowmotion und neuerdings auch in wohltemperiertem Furor den Rahmen aus flatternden Gitarren, elektronischem Teppich und stoischem Drumschlag liefert. Mal Post-Rock, mal intelligente Pop-Variante, mal eine Spur Ambient. Immer jedenfalls: Very human. Das neue Album – “I Entered The Void” – wird ein Hit. Mit Recht. Trust us.

Ogino (Clermont-Ferrand/Math)

Eines der gr├Â├čeren Kunstst├╝cke post-moderner Musik: Ohne Worte alle Blicke und Ohren auf sich zu ziehen. Ogino sind in diesem Sinne gro├če, wenn auch noch v├Âllig unbekannte K├╝nstler. Ein Bass, eine Gitarre, ein Drumset. Und – pardon: whoa! – was f├╝r ein Sound. Es beginnt mit einem “es ist kompliziert” und verwirrenden Harmonien. Und baut sich immer wieder zu gro├čer Liebe auf: Der Bass knackt ohne zu dr├Âhnen, die Gitarre w├╝hlt sich durch Labyrinthe und findet stets den erl├Âsenden Ausguck, die Drums schichten neue Perspektiven und r├╝cken K├Âpfe zurecht. Ein virtuoses Spektakel, ein Fest f├╝r alle Ohren. Ohne Worte.

Paul Ruben (Bernstein/Synth-Electro)

Ausgerechnet aus dem Burgenland, wo sich Fuchs und Hase auf Ungarisch und Deutsch gute Nacht w├╝nschen, kommt dieser fein zusammensynthetisierte Soundtrack f├╝r die Gro├čstadt-Nacht: Mit einem kleinen Turm an Ger├Ątschaften zitiert sich Paul Ruben die 80ies, die 00er und das Beste der Zukunft zusammen. Das klingt neu und vertraut zugleich – und reicht vom versonnenen Schwenken des Gin Tonic bis zum entr├╝ckten Tanzschritt. Das wird unsere Party 2020.

LAKEDAIMON (M├╝nchen/Unmapped Pop)

#MunichNotMunich hei├čt das kleine Untermotto des innen: welt. dieses Jahr. Und dazu passt wirklich ganz exzellent die Musik von Lakedaimon. Mit Dobr├ę hat Band-Mastermind Joe Folk gemacht, der gro├čartig zu M├╝nchen passt. Und so wenig daran falsch ist, so spannend ist dieser neue Dreh: Jazz, Beats, Neonlichtschimmern und ein entr├╝ckter Blick auf die (Un)Gewissheiten treffen sich im Sound von Lakedaimon auf einem Stachus, der auch in einer echten Hauptstadt zu finden sein k├Ânnte. Ein satte Expedition ins Bekannte.

Her Tree (M├╝nchen/Organic Electro-Pop)

Faszinierend: Was hier wie Elektro-Pop klingt, ist eigentlich, gewisserma├čen, Natur pur: F├╝r ihr Projekt Her Tree hat Alexandra Cumfe Waldger├Ąusche aufgenommen und l├Ąsst die Kabel live in den Sound einer Aloe Vera horchen… Aber nat├╝rlich w├Ąre das alles bestenfalls eine sch├Âne Anekdote, wenn das Ergebnis nicht ein spannender Flug durch Klang und Raum w├Ąre. Es knirscht, raspelt und brummt nicht nur – es klingt auch widerborstig wohl oder weh und verkn├╝pft sich mit den wichtigen Fragen des Menschseins im Jahr 2019. Keine Sorge: Nicht nur den ├Âkologischen.

Oh No Noh (Leipzig/Human x Machine x Loop)

Menschen, ihre Maschinen und die Orte, an die sie einander bringen: Bei Oh No Noh beginnt diese Geschichte mit einer E-Gitarre und findet ihr Ziel im sch├Ânsten Widerspruch: Endlose, kosmonautische Klangweiten. Und darin, als Satzzeichen und Unterstreichung das Rattern, Plingen und Klopfen der Mechanik. Wenn Oh No Noh live spielt, sind als kleine Symbionten seine “Da-Da-Machines” dabei – selbstgebaute Helferlein mit scheinbarem Eigenleben. Ein Hingucker, aber vor allem eine fabul├Âse Seltsamkeit. Wenn der menschengeloopte Soundflug durchs Weltall neben dem Chor der Maschinchen steht. Und irgendetwas viel Gr├Â├čeres andeutet.

Datum: Samstag, 11. Januar 2020

Einlass: 17:00

Veranstaltungsort: Kafe Kult

Anfahrt: Oberf├Âhringer Str. 156 | Bus 188 B├╝rgerpark Oberf├Âhring, Tram 16 Prinz-Eugen-Park

E-Mail: dabeisein@innen-aussen-raum.net


Gr├Â├čere Karte anzeigen