innen: welt. 2019

Festival bleibt unser liebstes Fest.

Vorverkauf

17,50

Nicht vorr├Ątig

Das innen: welt. Festival 2019 ist ausverkauft, zum neunten Mal in Folge! Es wird also leider auch keine Abendkasse mehr geben. Wir danken euch f├╝r das Vorschussvertrauen und freuen uns schon auf den Festivalabend!

Man sagt, im Januar sprie├čen die Depression. Wegen Schnee, Matsch und Grau – und weil die ganzen warmen Termine vorbei sind. Wir haben da eine kleine musikalische Impfung. Die zu verabreichen uns immer noch gr├Â├čte Freude ist: Zum neunten Mal laden wir zum innen: welt. sieben au├čergew├Âhnliche, selten gekannte, faszinierende Bands ins Kafe Kult. Mit schillerndem Rahmen und Party au├čenrum.

Bet├Ąuben soll dabei aber nichts. Ein Soundtrack f├╝r einen Ausflug in innen: welten. Ins Komplexe und Beunruhigende und Menschliche. Und Melodien f├╝r den rastlosen Kopf sind nat├╝rlich auch dabei. Kommt rein, ins innen: welt. Wir freuen uns.

Tickets: 14,- Euro bis 21.12. / 17,50 Euro seit 22.12.
Ihr wisst es: Nicht zu lange warten, die ersten acht Ausgaben waren allesamt ausverkauft.

Diesmal sind unter anderem mit dabei:

Krak├│w Loves Adana (Hamburg, Cinematic Indie-Pop)

Man kann es an Wintermorgen in M├╝nchner U-Bahnen durchaus vergessen, aber: Das Leben ist gro├č, dramatisch und seltsam. Eine Band, die auf fassendste Weise an diesen wichtigen Umstand erinnert, ist: Krak├│w Loves Adana. Die Ideen zweier Menschen (und Synthie und Gitarre) pflanzen mit gro├čen Melodieb├Âgen und knisterndem Sound eine Erinnerung an die verworrene Unendlichkeit menschlicher Innenwelten – und Nordseehimmel – in die K├Âpfe. Und vor allem: All das ohne Kitsch, abgegriffene Akkordfolgen und Songwriterphrasen. Ein subtiler Stich ins Gro├čhirn. Indie-Kino in Musik, quasi. In diesem Feld sind Krak├│w Loves Adana eine der besten Bands dieses Landes. Wir freuen uns sehr auf diesen Besuch!

Naive Set (Amsterdam, Totaalmuziek)

Es gibt Zeiten, da hilft zur Beruhigung des rastlosen Herzens nur noch Retro. Und da spricht auch gar nichts dagegen – wenn da soviel musikalische Freude und Leidenschaft drinsteckt, wie bei Naive Set. Unsere f├╝nf Lieblingsholl├Ąnder f├╝r dieses Jahr packen den Twang in die Gitarren, den Drummer im Stehen hinter die Trommeln. Da bl├╝hen die Blumen auf der Tapete und eine Idee von vergangenem Zukunftsoptimismus und Spuren von Talking Heads und Beatles tragen f├╝r 45 Minuten unsere Herzen. Ein wildwitzig harmonisch stolpertanzender Schwung purer Musik. Den ganzen Weg aus Amsterdam. Gefeiert beim Eurosonic-Festival 2016. Und nun auch zum zweiten Mal in Deutschland!

Raw By Peppers (Seoul/Berlin, Post-Rock)

Dass Post-Rock in Asien eine gro├če Nummer ist, ist bekannt. Dass man dort auch fantastische, ausufernd-mitrei├čende Musik macht, weniger – von den gro├čen Mono mal abgesehen. Ist aber wahr. Raw By Peppers haben ihre Kunst in Seoul gelernt. Und bringen jetzt ├╝ber den Umweg Berlin ihren Take auf krachend freien Rock zum innen: welt.: Flirrende Gitarren, halsbrecherische Rhythmuswechsel, jazzige Zwischensekunden. Diese drei jungen Herren werden euch in einen Wirbel auch Sound st├╝rzen. Das Limit sind die Sterne. Und das ist w├Ârtlich zu nehmen. Der Weltraum und die r├Ątselhafte Unendlichkeit des Universums sind die Lieblingsthemen von Raw By Peppers…

Fox & Grapes (M├╝nchen, Post-Pop)

Wo kommt nun pl├Âtzlich solche Musik in M├╝nchen her? Die Antwort: Ganz neu sind die Mitglieder von Fox & Grapes nicht in Sachen Musik unterwegs – mit Vaccine zum Beispiel haben sie schon fr├╝her ├╝berstadtgro├če Songs geschrieben. Und seitdem nichts verlernt, ganz im Gegenteil. Komplex, k├╝hl, manchmal klaustrophobisch gleichzeitig – und oft beruhigend beunruhigend. Eine winterliche Symbiose aus Elektronik und Elektrik und menschlichen Einsichten ist es, die Fox & Grapes in ihrem musikalischen Biotop pflanzen und hegen. Und sie liefern auch noch buchst├Ąblich die Bilder dazu. Denkt an das Beste von Slut – oder vielleicht sogar an Radiohead. Gro├če Referenzen. Aber auch eine au├čergew├Âhnliche Band.

Another Vision (Wien, Synth)

Ja, sicher, irgendwann werden die Computer den ganzen Laden ├╝bernehmen. Bis dahin muss der Mensch den kreativen Input liefern – und machen sich Another Vision daran, Schwei├č, Melodien und Wumms aus den Platinen herauszuholen. ├ťberraschenderweise funktioniert das mit einem R├╝ckgriff: Vielleicht ja, weil in den 80ern mehr Hoffnung und Experimentierfreude in den B├╝hnen-Casios steckte… Jedenfalls umarmen diese zwei Wiener dieses Jahrzehnt vor ihren Geburtsjahren innig. Und feiern ein sattes Fest aus Synthies, Gitarren-Riffs und den Blinklichtern der Pionierzeiten, von Pop-Melancholie im Tanzmodus bis zum bassigen Jux des Knight-Rider-Intros. Eine neue, alte Vision – die euch sicher so viel Spa├č machen wird wie uns.

Francos Pain & das Konfus Kollektiv (90ies-PostIndie-Rap, Frankfurt)

Nur durch Zufall sind wir ├╝ber Francos Pain gestolpert. Und dann gleich mal liegengeblieben. Denn, Tatsache, Francos Pain klingt ganz anders als der Rest: Ein irrwitziges 90ies-Revival von einem, der die 90er eigentlich kaum miterlebt hat. Die Wiederentdeckung der Indiegitarre trifft da den Fresh Prince. Post-Punk schl├╝rft Tee mit Rap. Und auf dem Teller: Immer ein frisches St├╝ck Hookline. Live bringt unser ├ťberraschungsgast ein ganzes K├╝nstler- und Bandkollektiv mit Gro├čkapital-Gro├čstadt-Klaustrophobie und Jam-Wut zur Verst├Ąrkung mit. Dass das ein Deb├╝tkonzert wird – unser sch├Ânes Risiko. Daf├╝r sind wir ja da. Wenn schon mal was ganz anders klingt!

A Tiger (Indie, vermutlich M├╝nchen)

Diese Band k├Ânnte aus M├╝nchen kommen. Oder aus New York, wie es auf ihrer Bandcamp-Seite steht. F├╝r Ersteres spricht, dass sie am fr├╝hen Samstagabend Zeit f├╝r einen Auftritt beim innen: welt. hat. F├╝r Zweiteres ganz klar die Musik: Anglo-amerikanische Indie-Rock-Schule ist da zu h├Âren. Und zwar die feine Sorte. L├Ąssig ausgerolltes, warmes Tiger-Fell aus zwei Gitarren und Bassgebrumm; Melancholie w├Ąrmt den Raum – und dann sch├╝ttelt der unerwartete Biss als Hookline oder Klimax alles kurz durch und lockt raus ins Freie. So gest├Ąrkt entlassen wir euch dann gerne in den Rest-Abend.

https://atiger.bandcamp.com/track/minimal


Daten und so: innen: welt. Festival | 12.01.19 | Einlass 17.00 Uhr | Kafe Kult, Oberf├Âhringer Str. 156 | Bus 188 B├╝rgerpark Oberf├Âhring, Tram 16 Prinz-Eugen-Park | Eintritt: 14 Euro bis 21.12., danach 17,50 Euro | Bier: 2,50 (Augustiner, Tegernseer, ÔÇŽ)

Datum: Samstag, 12. Januar 2019

Einlass: 17:00

Veranstaltungsort: Kafe Kult

Anfahrt: Oberf├Âhringer Str. 156 | Bus 188 B├╝rgerpark Oberf├Âhring, Tram 16 Prinz-Eugen-Park

E-Mail: dabeisein@innen-aussen-raum.net