10.01.15 – Rayon, Lingby, We Stood Like Kings, Bruno Bavota, Julian Nantes, Haut, Jaschar Vossoug (Kafe Kult)

Wir beginnen das JubilĂ€umsjahr mit einem JubilĂ€um: FĂŒnf mal innen: welt.! Und vielleicht ja fĂŒnf Mal ausverkauft… Ganze sieben handverlesene musikalische Welten gibt es natĂŒrlich trotzdem wieder zu hören.

High five!

Ein neues Jahr, wir öffnen wieder: die innen: welt. Zum fĂŒnften Mal sogar schon. Kleines JubilĂ€um. Mit euch schönen GĂ€sten. Dekorativem Spaß, kugelrunden Erlebnissen – und sieben Bands und ihren famosen Klangwelten.

Tickets könnt ihr euch im Vorverkauf ĂŒber http://www.innen-aussen-raum.net/dabeisein sichern. 15 Euro kostet das StĂŒck.

Rayon (Weilheim, Achereskes)

Oh, was fĂŒr eine Ehre! Aus ungefĂ€hr zwölf Menschen besteht unser kleiner Verein. Und als vor gut zehn Jahren das Projekt innen.aussen.raum noch nicht mal Quark in ein paar Hirngespinsten war… da haben sicher sieben, acht von uns in Jugendstuben in verschiedenen Ecken Bayerns gesessen und mit großen Ohren The Notwist gehört…
Nun haben wir unser fĂŒnftes innen: welt. Und der Maestro selbst, Markus Acher, packt seine Gitarre und die Keyboards – unsern alten Freund Joasihno und Notwist-Drummer Max Punktezahl dazu – und spielt ganz sachte den Soundtrack zum JubilĂ€um. Es ist uns ein Festival!

Lingby (Köln, Orchestral-Indie-Pop)

Musik braucht immer das Unerwartete. Und das, was ihre Botschaft trĂ€gt. Lingbys Musik hat das. In diesem Fall ist es: Keine Furcht vor Schönheit und Melancholie. Und die BlĂ€sersĂ€tze, die genau die weiter bis ins Herz tragen. Wenn sich Indie-Gitarren, sehnsĂŒchtiger Gesang, Posaune und Horn mischen, gehen drei Sonnen auf. Eine Band aus Köln als strahlend-schönes GewĂ€chs zwischen rheinischem Beton! 2015 veröffentlichen Lingby ein neues Album – bei uns hört ihr einige Songs zum ersten Mal. In einer besonders innen:-weltischen-Dreierbesetzung. Zeit zu lauschen und zu staunen.

We Stood Like Kings (BrĂŒssel, Postrock/Filmkonzert)

…es geht um Musik. Einen Film. Und eine Premiere: Das erste Filmkonzert bei innen.aussen.raum! FĂŒr den Streifen kommt die „Premiere“ bei uns spĂ€t – er ist aus wilden 20ern. FĂŒr die Band genau richtig. Denn We Stood Like Kings haben zum schwarz-weißen Werk mit dem Titel „Berlin 1927“ ihr erstes Album eingespielt. Zu dritt; mit kunstvollen Piouretten schlagenden Klavierparts, in weite Ferne ziehenden Gitarren und einem rastlosen GerĂŒst aus DrumschlĂ€gen. Wenn dazu Bilder einer Stadt und die Gesichter von Menschen aus einer anderen Welt, einer Zeit ĂŒber die Leinwand flimmern, bleibt nur: Staunen fĂŒr eine knappe Stunde, die auch einmal lange vergangen sein wird.

Bruno Bavota (Neapel, Neo-Classical)

Beim Gedanken an die Stadt Neapel mag einem spontan einiges in den Sinn kommen. Das, was Bruno Bavota weit in Europas SĂŒden an KlĂ€ngen erschafft, gehört vermutlich nicht dazu: Tiefe, satte KlavierklĂ€nge… -„The Secret of The Sea“ heißt sein Album, und der Titel fĂŒhrt auf die richtige FĂ€hrte: In kĂŒhl-schattige, schwelgerische Traumbilder. Mit 88 Tasten auf der Suche nach dem vergessenen RĂ€tsel. Manchmal hilft eine Gitarre. Zeit zum Durchatmen in den Unter- und Innenwelten.

Julian Nantes (Salzburg, Folk)

Folk; Mensch, Gitarre und Song sind eine wunderbare Sache. Aber jetzt bitte auch: Leidenschaft! Julian Nantes aus dem lieblichen Bergnest Salzburg bringt davon mehr als genug auf die BĂŒhne – also gerade das richtige Maß. Dabei hilft ihm eine Kickdrum. Und vor allem dieses seltsam flatterhafte Mojo, das die Songs einiger, weniger Musiker umweht. Ja, es sind die alten Akkorde – aber sie klingen so magisch wie einst bei den britischen Songwritern. Oder eben jenen Musikern bei denen ihr Mensch, Gitarre und Song schĂ€tzen gelernt habt. Immer neu, immer suchend – immer Leidenschaft.

Haut (MĂŒnchen, Synth-Ambient-Pop)

MĂŒnchen… Auch die gefĂŒhlt kleinste Großstadt der Welt hat immer wieder ihre Entdeckungen. Warm, dicht und das ganze Innen umspannend: Haut! Drei Jungs, darunter ein paar bekannte Gesichter, weben aus elektronischen KlĂ€ngen, Pluckern, Gitarren und Tiefenbass den Sound, der euch wie ein guter Teppich sanft in den Abend tragen wird. Das Beste: Die Musik klingt neu und trotzdem, als wĂ€re sie schon immer in dieser Stadt gewesen; irgendwie zwischen relaxtem Ambient, funkelndem Licht und sachter Nachteuphorie. Das ist gekommen um zu bleiben.

Jaschar Vossoug (Berlin, Loop-Show)

Manchmal – selten – macht man als Musikfreund unerwartete Bekanntschaften. Zum Beispiel, wenn auf einer Neuköllner Bar-BĂŒhne ein junger Herr auftritt, von dem im Internet auf Anhieb noch nicht einmal ein winziger Soundschnipsel zu finden ist. Und der dann, so ganz unerwartet und aus dem Nichts, mit der lĂ€ssigen Eleganz eines Altmeisters Hooks, Melodien und Songzitate wie Asse aus dem Ärmel wirft. Aus einer E-Gitarre und ein paar Reglern ein buntes, lautes, wildes Mashup aus Indie-Gitarren und elektronischen Beats in den Raum stellt. Dann wird das Sofa zur Aussichtsplattform, beschlagen die Scheiben – und ein neuer Festivalgast ist gefunden.

 

Daten und so: innen: welt.-Festival 2015 | 10.01.2015 | 17.00 – 05.00 | Kafe Kult, Oberföhringer Str. 156 | Bus: BĂŒrgerpark Oberföhring | Eintritt: Bis 22. Dezember 12 Euro im Vorverkauf, danach und an der Abendkasse 15 Euro | Das Bier: kultĂŒblich 2,30 Euro. |

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